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| Geschichte des Projektes in Sri Lanka |
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Auf der Gründungskonferenz der Nonviolent Peaceforce Ende 2002 wurde
Sri Lanka als erstes Land für ein Pilotprojekt ausgewählt. Das erste
Team startete im September 2003.
Das Projekt war geplant als dreijähriges Pilotprojekt, das die Aufbauphase des Landes nach dem neu vereinbarten Waffenstillstandsabkommen begleiten sollte. Die lokale Partnerorganisation PAFFREL plante die Gründung von Dorfkomittees als schützende Begleitung und 50 Friedensfachkräfte der NP sollten diese Arbeit unterstützen. Schon während der Planungsphase wurde deutlich, dass ein Anfang mit 50 Friedensfachkräften nicht machbar war, weil eine solch große Zahl von Internationalen in Sri Lanka nicht akzeptabel war. Außerdem zeigte sich bald, dass weitere lokale Partner nötig sind um die konkreten Ziele des Projektes zu erreichen. Heute arbeitet NP mit zahlreichen lokalen zivilgesellschaftlichen Gruppen und kommunalen Akteuren im Osten und Norden der Insel zusammen. Weitere Partner sind nationale und internationale NGOs und UN-Organisationen. Die Partnerschaft mit PAFFREL wurde während der Wahlperiode wieder aktiviert und NP stellte mehrere Friedensfachkärfte und zusätzlich Menschen aus den Mitgliedsorganisationen der NP aus der ganzen Welt als Wahlbeobachter zur Verfügung.
Das erste Team:
Hintere Reihe von links nach rechts: Das erste Sri Lanka Team setzte sich aus Mitgliedern im Alter zwischen 25 und 60 Jahren zusammen, die aus der ganzen Welt kamen. Diese ersten "Field Team Member", Friedensfachkräfte vor Ort, wurden von der Nonviolent Peaceforce aus ca. 150 Bewerbungen in einem strengen Verfahren ausgewählt. Zusätzlich zu ihrer bisherigen Qualifikation absolvierten sie im Sommer 2003 gemeinsam ein Training in Thailand und anschließend auf die konkrete Situation vor Ort zusgeschnittene Vorbereitungswochen in Sri Lanka . Die zweite Gruppe von 14 Field Team Members wurde im Juli 2005 eingestellt nachdem sie ein Training in Sri Lanka absolviert hatten. Im Juli 2006 wurde eine dritte Gruppe eingestellt (und in Indien trainiert), damit hat sich die Zahl der Friedensfachkräfte auf 25 erhöht. Zusätzlich arbeitet im Projektbüro in Colombo ein Managementteam (5 Personen) mit dem Projektleiter und 25 lokale Kräfte unterstützen die Teams auf dem Feld.
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